Der 2. Teil des Gastbeitrages von Christian Arno
SEO nach einzelnen Ländern
Wenn man sich bei der Internationalisierung seiner Website an Sprachen orientiert, hat dies den Vorteil, dass man mit verhältnismäßig wenig Versionen auskommt und daher weniger Geld für das Hosting und die Erstellung der Seiten durch Muttersprachler ausgibt. Der Nachteil ist jedoch, dass man dabei viele unterschiedliche Menschen über einen Kamm schert. Bei Polnisch, Italienisch und Niederländisch fällt das Verbreitungsgebiet im Wesentlichen mit dem jeweiligen Land zusammen. Bei Englisch und Spanisch ist das jedoch anders, man erreicht damit ganz unterschiedliche Länder, die sich in Kultur, Mentalität sowie auch in aktuellen Trends und Moden unterscheiden können.
Während man eine polnische Website ganz auf Polen und das, was dort augenblicklich angesagt ist, abstimmen kann, ist das bei Englisch nicht so einfach. Was in den USA gut ankommt, könnte von Engländern oder Australiern als öde empfunden werden. Dazu kommt, dass Suchmaschinen wie Google ebenfalls zwischen Ländern unterscheiden: Sucht man etwa mit google.ch werden Websites mit der TLD „.ch“ gegenüber „.de“ und „.at“ eindeutig bevorzugt.
Bereits aufgrund der regionalen Besonderheiten und Sprachen, die in unterschiedlichen Ländern gesprochen werden, sollten länderspezifische Seiten nicht nur von Muttersprachlern, sondern Kennern des jeweiligen Landes getextet werden. Solche Menschen wissen dann gleichzeitig auch um kulturelle Besonderheiten und können die Seite optimal auf den aktuellen Zeitgeist eines Landes anpassen.
Fazit
Mehrsprachige Internetauftritte sind eine Möglichkeit, ein Produkt auch außerhalb des eigenen Landes zu vermarkten. Noch bessere Ergebnisse wird man jedoch erzielen, wenn man die Seiten auf einzelne Länder bestimmt und auf Domains mit der jeweiligen TLD ablegt.
Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, ein der bekanntesten Übersetzungsbüros Europas. Folge Lingo24 auf Twitter @l24de.








September 18, 2011
SEO Tipps und Strategien